Um kurze Auftragsdurchlaufzeiten zu erreichen, Kostenziele einzuhalten, mit Budgetdruck gut umzugehen und Qualitätsanforderungen zu erfüllen, müssen die richtigen Prioritäten gesetzt werden. Aber wo soll man anfangen und was soll man tun? In dieser Blog-Serie geht es um die Grundlagen der OEE. Wir beantworten die 10 wichtigsten Fragen rund um das Thema OEE und geben einen Einblick in die Möglichkeiten, die es bietet.

10 Dinge, die jeder über OEE wissen sollte
Holen Sie sich das umfassende Whitepaper mit den wichtigsten Erkenntnissen zur Overall Equipment Effectiveness hier »

Frage #5:

5. OEE-Berechnung: Wie wird die OEE berechnet?

Die Grundlage der OEE-Berechnung scheint recht einfach zu sein: Es gibt eine theoretische Maximalkapazität auf der einen Seite und den tatsächlichen Output auf der anderen. Die OEE zeigt die Differenz zwischen den beiden.

Verfügbarkeit

  • Mögliche Produktionszeit
  • Tatsächliche Produktionszeit

X  Leistung

  • Tatsächliche Ausbringung
  • Theoretische Ausbringung
X  Qualitat

  • Einwandfreie Produkte
  • Theoretische Ausbringung

Die OEE-Berechnung wirft drei Fragen auf:

  1. Ist die Maschine in Betrieb oder nicht?
    Wenn die Maschine jedoch in Betrieb ist, ist noch nicht sicher, ob das Produkt von guter Qualität ist und wie hoch die Geschwindigkeit der Maschine ist. Die Verfügbarkeitsrate gibt das Verhältnis zwischen der theoretischen Betriebszeit und der tatsächlichen Betriebszeit an.
  2. Wenn es läuft: Wie schnell läuft das Gerät?
    Die theoretische Leistung weicht von der tatsächlichen Leistung ab. Aber selbst wenn die Maschine mit der theoretischen Höchstgeschwindigkeit laufen würde, ist es unsicher, ob die Maschine gute Qualitätsprodukte produziert. Deshalb misst die OEE die Leistungsrate.
  3. Wie viele Produkte haben die Spezifikationen erfüllt?
    Bei der Messung von Zeit- und Geschwindigkeitsverlusten liegt der Fokus auf der Qualität. Während die Leistungsrate den gesamten Output (gute Produkte und Ausschuss) umfasst, ist die Qualitätsrate das Verhältnis zwischen der Anzahl der insgesamt produzierten Produkte und der Anzahl der Produkte, die die Qualitätsvorgaben erfüllen.

100 % OEE ist die theoretische maximale
Kapazität der Maschine

 


In diesem Beispiel ergibt die OEE-Berechnung eine OEE-Rate von 57 %= (360/480) × (2880/3600) × (2736/2880) × 100

Die OEE wird durch Multiplikation der Verfügbarkeitsrate, der Leistungsrate und der Qualitätsrate berechnet:

OEE = Verfügbarkeit x Leistung x Qualität
= (B/A) x (D/C) x (F/E) x 100 %

Verfügbarkeit =B/A = 360 / 480 =75 %
Leistung =D/C = 2880 / 3600 =80 %
Qualität =F/E = 2736 / 2880 =95 %

OEE = 75 % × 80 % × 95 % = 57 %

 

Holen Sie sich den Gesamtüberblick über die 10 wichtigsten Aspekte der OEE in einem Whitepaper und laden Sie es hier herunter:

« Vorheriger Blog: Was sind die sechs großen Verluste? | Nächster Blog: OEE-Datenerfassung: Welche Daten müssen Sie für OEE sammeln? »

Mehr über Overall Equipment Effectiveness (OEE) »

 

Recent Posts

Ist eine höhere OEE-Kennzahl besser?

Ist eine höhere OEE-Kennzahl besser?

Das hängt von den Zielen Ihres Unternehmens ab. Wollen Sie, dass die Maschinen zuverlässiger sind? Gleichbleibende Qualität? Kleinere Chargen produzieren? Schneller laufen, oder etwas langsamer, aber stabiler? Der OEE-Kennzahl kann dabei helfen, festzustellen, welche Verbesserungen erforderlich sind, um Ihre Geschäftsziele zu erreichen.

mehr lesen
OEE-Datenerfassung: Welche Daten müssen Sie für OEE sammeln?

OEE-Datenerfassung: Welche Daten müssen Sie für OEE sammeln?

Vor der Messung der OEE muss entschieden werden, was genau gemessen werden soll. Die Grundlagen sind die Ermittlung von Verlusten in Bezug auf Verfügbarkeit, Leistung und Qualität. Die Daten, die erfasst werden, unterscheiden sich von Anlage zu Anlage. Das Ziel ist jedoch, alle Verluste zu finden, da diese gelöst werden müssen.

mehr lesen